Rückschau
LESUNG

Dienstag, 09.05.2017, 20.00 Uhr
Reformiertes Kirchgemeindehaus


Foto: © Tána Hojcová / S. Fischer Verlag

DER TRAUM VON
EINEM SCHÖPFERISCHEN,
SELBSTBESTIMMTEN LEBEN

Stephan Wackwitz liest aus «Die Bilder meiner Mutter»

Aus Stefan Wackwitz' Porträt seiner Mutter entsteht ein Generationenbild der in den 1920er Jahren geborenen Frauen, die aus Rollenzwängen ausbrachen, ihre beruflichen Träume verwirklichten – und in der bürgerlichen Enge der 1950er Jahre scheiterten.

Der Autor verschränkt individuelle mit kollektiver Geschichte; er liefert so – unterhaltsam und sehr gescheit – in einer Mischung aus Autobiografie, Essay, philosophischer Reflexion und Geschichtsschreibung eine eindrückliche Mentalitätsgeschichte der Nachkriegszeit und zieht uns Leser in den Bann der Geschichte seiner Mutter, die trotz allem in «Eleganz, Zuversicht und Fantasie» ein Modell für offene Lebensentwürfe heutiger Frauen darstellt.

Stephan Wackwitz, geboren 1950, arbeitet seit 1986 in verschiedenen Ländern für das Goethe-Institut, derzeit – nach Stationen in Japan, Polen, der Slowakei und den USA – in Tiflis (Georgien).

Einführung: Ute Kröger


Tickets

zu CHF 25.–/20.– (AHV, Legi), Mitglieder haben freien Eintritt
Kasse ab 19.30 Uhr, kein Vorverkauf