Nächste Veranstaltung(en)

PRESSE

Den Tod des Bruders verarbeiten
Mit Worten könne man kaum präzise sein, da jeder seine eigenen Bilder dazu im Kopf habe. «Es geht eher darum, Assoziationsräume zu erschliessen. Und manchmal gelingt dies dem Schreibenden, ohne dass er es beabsichtigt.» Lukas Bärfuss ist dies oft gelungen. Die Anwesenden dankten es ihm mit einem wohlwollenden Schlussapplaus.
Angela Bernetta im Kilchberger vom 8. März 2017

LUKAS HARTMANN, «Auf beiden Seiten», Lesung und Gespräch (20.10.2015)
Kilchberger Gemeindeblatt, Nummer 11, November 2015: Download...

Ein vergnüglicher Leseabend
Zusatzstühle müssen in den Saal getragen werden, so zahlreich erscheint das Publikum. [...] Hauptperson der wunderlichen Reise in die Arme einer Schickse (einer nichtjüdischen Frau) ist der 25-jährige Mordechai (Motti) Wolkenbruch, der im Milieu einer orthodoxen, jüdischen Familie in Zürich Wiedikon aufwächst. Mit viel Humor [...] beschreibt Thomas Meyer das behütete, etwas weltferne jüdische Lebensumfeld des jungen Mannes im Kreise seiner Familie und einer domi- nanten «jiddischen Mame».
Christian P. Somogyi im Kilchberger vom 13. November 2013

Von der Seidenweberei zum Flüchtlingslager
(Mitglieder des Lesevereins) wandelten auf den Pfaden der 2.-Weltkrieg-Flüchtlinge des Auffang- lagers Adliswil auf ihrem Weg nach Kilchberg. Der Historiker Christian Sieber verstand es, mit dem Spaziergang von Adliswil nach Kilchberg, wo er die Stationen der Flüchtlinge auf ihrem regel- mässigen Weg zu einer warmen Dusche(!) nach Kilchberg erläuterte und mit seinem lebhaften Vortrag mit Schriftstücken und alten Fotos, die Zuhörer in die Vergangenheit eintauchen zu lassen.
Bettina Bachmann im Kilchberger vom 9. Mai 2012

Literarische Sternstunde mit Péter Nádas
Mit Péter Nádas konnte der Leseverein einmal mehr einen Autor mit Weltruhm verpflichten. Peter Nádas kam, las und überzeugte – als Schriftsteller und als Mensch. Das Buch («Parallelge- schichten») ist präziseste Prosa voller Poesie, wie man sie selten liest, und wie sie unter die Haut geht – und dabei gar nicht einmal schwere Kost, sondern locker zu lesen.
Sibylle Saxer in der Zürichsee-Zeitung vom 31. Okt. 2012

Bruno Ganz las im übervollen Kirchgemeindehaus
Unscheinbar wirkt Bruno Ganz, wie er hinten in den Saal schlüpft und die gut gefüllten Stuhl- reihen entlang zum Lesepult geht. Nur einen scheuen Blick wirft er ins Publikum, während er sein Buch aufschlägt und sagt «Schön, dass Sie da sind.»
Sibylle Saxer im Tages Anzeiger vom 2. März 2011